Tipps zum Sprachen lernen

Nachhilfe-Unterricht

Tipps, wie Sie erfolgreich eine Sprache lernen

 

Wenn Sie im Netz nach Sprachunterricht suchen, finden Sie viele Sprachbegeisterte, die ihr Wissen und ihre Begeisterung bereitwillig weiter geben.

Besonders hervorzuheben sind hier Blogs und Youtube Videos, alles kostenfrei.

Wir sammeln hier auf unserem Blog immer wieder interessante Links zum Sprachenlernen, denn jeder kann eine neue Sprache lernen! Er braucht nur eine Leidenschaft für die Sprache selbst und die Motivation. Wer es schafft, sich im Alltag genug Zeit für das Lernen zu reservieren, der bekommt das mit dem Sprachenlernen auch hin.

Es gibt nicht die zu Alten, nicht die einfach nicht Sprachbegabten.

Wer nach einem Vierteljahr flüssig sprechen will, muss viel Zeit und Energie investieren. Mindestens zwei Stunden pro Tag sollten es schon sein.

Beginnen Sie sofort, eine neue Sprache zu sprechen, mit einem echten Menschen.

Lernen Sie zu Beginn kleine Mini-Texte auswendig.   Mit „Ich heiße…, ich komme aus… und darum lerne ich die Sprache“ gelingt dann leicht der Einstieg in jedes Gespräch. Auch Redewendungen und simple Frage-Antwort-Kommunikation, wie sie in vielen Urlaubs-Sprachführern stehen, sind ideal für den Erstkontakt – und wichtiger, als gleich mit grammatikalischen Feinheiten zu starten.

Wenn Sie Deutsch neu lernen, sollten Sie am Anfang Modalverben wie können, sollen, möchten, müssen und mögen in der ersten und zweiten Person Singular lernen (Ich möchte, du möchtest etc.). Diese erlauben es nämlich, das nachfolgende Verb in der Grundform zu gebrauchen – und Sie müssen sich keine Gedanken über Zeitformen und Konjugationstabellen machen. Statt „Sprichst du Spanisch?“ ist dann auch einfach „Kannst du Spanisch sprechen?“ möglich.

Ein weiterer Trick, um schnell den Wortschatz anzureichern sind Wörter, die ganz ähnlich klingen und dasselbe bedeuten wie in der Muttersprache. Wer nach einer entsprechenden Liste sucht, wird feststellen, dass Mutter- und Fremdsprache doch einige Gemeinsamkeiten haben.

Doch auch der beste Sprachkurs ist nur so gut wie der Aufwand, den der Lernende selbst macht. Sie haben eine deutlich bessere Erfolgsaussicht, wenn Sie sich nur ein einziges grundlegendes Produkt heraussuchen – beispielsweise einen Sprachlehrer- und es sich zur Aufgabe machen, sofort damit anzufangen, die Sprache zu sprechen.

Pures Auswendiglernen hilft vielleicht für den nächsten Vokabeltest, nicht aber, wenn es darum geht, die Wörter wirklich zu behalten – und vor allem in der Praxis zu benutzen.

Kennen Sie diese Methode? Jedes neue Wort, jede neue Redewendung wird mit einem möglichst anschaulichen Bild oder sogar mit einer kleinen Geschichte verknüpft. Diese sollten möglichst amüsant oder lebendig sein. Inspiration gibt es auf der Seite memrise.com.

Um sich Redewendungen oder kleine Sätze einzuprägen, hilft auch die Musik. Suchen Sie nach einer geeigneten Melodie und singen Sie dann die Worte laut dazu.

Zum Wiederholen von Vokabeln eignen sich Karteikarten-Apps fürs Smartphone wie zum Beispiel Quizlet – diese können die einzelnen Wörter nach Schwierigkeit sortieren und Vokabeln, die noch nicht sitzen, häufiger abfragen.

Möglichst viel sprechen, sich mit ein paar Tricks durchschlagen und die wichtigsten Vokabeln und Redewendungen lernen – das reicht für den Start in eine Fremdsprache. Doch nach dem erfolgreichen Einstieg sollten sich Lernende durchaus an den gängigen internationalen Sprachniveaus des GER orientieren.

So bekommt das Sprachlernprojekt ein klares Ziel. Grundsätzlich würde ich Ihnen empfehlen, die konversationsfähige Stufe (B1) oder die Stufe fortgeschrittener Anfänger (A2) innerhalb von drei Monaten anzustreben. Außerdem helfen die klaren Anforderungen, das Grammatik-Lernen zu strukturieren. Und darum kommt ein weiter fortgeschrittener Lerner dann eben doch nicht herum.

„Wenn ich erst mal im Land bin, dann klappt das schon wie von selbst mit dem Sprechen!“ So denken viele vor einem Auslandsaufenthalt – um dann vor Ort festzustellen, dass die Realität leider ganz anders aussieht.

Gerade zu Beginn ist es sogar besser, eine Fremdsprache zuhause zu lernen, im gewohnten Alltag, im gewohnten Umfeld. Eine Reise ins Land der Zielsprache ist dann ideal, wenn man schon einigermaßen flüssig sprechen kann.

Möglichst nur in der Zielsprache sprechen – d.h. aber nicht, dass der Lehrer unbedingt ein Muttersprachler der Zielsprache sein muss. Er/Sie kann zwar die Sprache, aber kann er/sie diese auch erklären?

Um selbst für einen Muttersprachler gehalten zu werden, muss man nicht nur klingen wie ein Muttersprachler, sondern auch so handeln. Will heißen: Beobachten Sie die Leute im Land, achten Sie auf Gestik, Mimik, Tonfall und Intonation und passen Sie sich möglichst gut an.